"Freudentöne" bei der Weihnachtsfeier des Club’82 in der Kahler Festhalle

Warum küssen sich in England Liebende unter einem Mistelzweig? Weshalb tragen junge Schwedinnen am 13. Dezember einen Kerzenkranz auf dem Kopf? Und was hat das mit den römischen Katakomben zu tun? Antworten auf Fragen wie diese hatte am Sonntag die integrative Musikgruppe »Freudentöne« parat.

Für die Weihnachtsfeier des landkreisweit aktiven »Clubs ’82 – Initiative Körperbehinderter« hatten sie ein Singspiel namens »Weihnachtsbräuche« einstudiert. Mit Liedern, Texten und schauspielerischen Darbietungen erklärten die »Freudentöne« unter Leitung von Martin Hock, woher die Tradition des Barbarazweiges stammt oder warum der erste Adventskranz in einem Waisenhaus hing.

Für die Besucher in der voll besetzten Kahler Festhalle öffneten sie außerdem einen ganz besonderen Adventskalender: Hinter den Türchen verbargen sich keine Geschenke, sondern 24 gute Wünsche – wie Freundschaft, Zuversicht, Humor oder Toleranz. Bereichert wurde die Weihnachtsfeier außerdem durch zwei weitere Auftritte: Die »Dancemaniacs « vom Kahler Turnverein brachten Schwung auf die Bühne, während Irmentrud Smak ein weihnachtliches Gedicht aus ihrer Feder vortrug.

Michael Hofmann

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